Ein Krematorium ist ein besonderer Ort, an dem verstorbene Menschen im Rahmen einer Feuerbestattung eingeäschert werden. Für viele Angehörige ist dieses Thema zunächst ungewohnt. Deshalb möchten wir einfach und verständlich erklären, was in einem Krematorium geschieht und worauf Familien achten sollten.
Nach dem Sterbefall kümmert sich der Bestatter um die Überführung, die notwendigen Unterlagen und die Terminabstimmung mit dem Krematorium. Die verstorbene Person wird in einem Sarg eingeäschert. Vorher werden die Identität und alle erforderlichen Dokumente sorgfältig geprüft.
Die Einäscherung erfolgt einzeln und mit Respekt. Danach wird die Asche in eine Aschekapsel gefüllt. Diese kommt anschließend in die ausgewählte Urne. Die Urne kann später auf einem Friedhof, in einem Ruheforst, bei einer Seebestattung oder in einer anderen zulässigen Bestattungsform beigesetzt werden.
Die Einäscherung selbst dauert nur eine begrenzte Zeit. Bis die Urne zur Beisetzung bereitsteht, können jedoch einige Tage vergehen. Das hängt unter anderem von den Formalitäten, dem Krematorium, dem Friedhof und dem gewünschten Termin für die Trauerfeier ab.
Ihr Bestattungsinstitut begleitet Sie dabei Schritt für Schritt und informiert Sie, wann die Urne beigesetzt werden kann.
Die Kosten einer Feuerbestattung setzen sich aus mehreren Teilen zusammen. Dazu gehören zum Beispiel:
Die Einäscherung im Krematorium ist dabei nur ein Teil der Gesamtkosten. Wie hoch die Feuerbestattung am Ende ausfällt, hängt vor allem von den persönlichen Wünschen, der Grabart und den örtlichen Gebühren ab.
Eine Feuerbestattung ist eine würdevolle und heute sehr häufig gewählte Bestattungsform. Angehörige können auch hier eine persönliche Trauerfeier gestalten, Musik auswählen, Blumen niederlegen und in Ruhe Abschied nehmen.
Wer Fragen zum Ablauf, zur Dauer oder zu den Kosten einer Feuerbestattung hat, sollte sich frühzeitig beraten lassen. Als erfahrener Bestatter erklären wir alle Möglichkeiten verständlich und helfen dabei, eine passende Entscheidung zu treffen.